Brauchen wir ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren?
Nachdem Australien ein solches Verbot im Dezember 2025 eingeführt hat, stellt sich diese Frage auch in Deutschland. Aber was sind eigentlich die wichtigsten Argumente? Und wie denken Jugendliche selbst zu dem Thema?
In unserer neuen Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler:innen im Rahmen einer Pro-Contra-Diskussion selbst mit zentralen Argumenten für oder gegen ein mögliches Verbot auseinander. Zunächst wird ein erstes Stimmungsbild eingeholt: In einer digitalen Umfrage stimmen die Schüler:innen für oder gegen ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige.
Anschließend werden sie in eine Pro- und eine Contra-Gruppe eingeteilt. Sie setzen sich, zunächst unabhängig von der eigenen Meinung, mit den Argumenten ihrer Seite auseinander und argumentieren in der folgenden Diskussion für bzw. gegen ein Verbot.
Zwei Schüler:innen sind für die Moderation der Diskussion zuständig, achten auf die Einhaltung von Diskussionsregeln, bauen Überleitungen und übernehmen das Eröffnen, Auswerten sowie Beschließen der Diskussion.
Die Zuschauenden verfolgen die Diskussion aufmerksam. Im Rahmen der Auswertung beurteilen sie, welche Argumente sie am überzeugendsten fanden und welcher Gesamteindruck vom Diskussionsthema bei ihnen entstanden ist.
Anschließend findet die Umfrage ein zweites Mal statt: Die Schüler:innen stimmen erneut – nun jedoch auf Grundlage der Argumente und der Diskussion – für oder gegen ein Social-Media-Verbot und äußern sich dazu, warum sie ihre Meinung (nicht) geändert haben.
In der abschließenden Vertiefung sehen die Schüler:innen ein satirisches Video von zdf logo, das die vermeintliche Durchsetzung eines Social-Media-Verbots für über 40-Jährige dokumentiert. Sie prüfen, welche Argumente aus der Diskussion in dem Video auftauchen und welche Wirkung sich dadurch ergibt, dass es in dem Szenario im Video um Erwachsene geht…